Das Informationszeitalter

Alles Wissen der Menschheit ins Internet zu gießen ist ein fataler Fehler. Ich stelle jetzt schon fest, das sich niemand mehr etwas merkt, weil alles im Netz steht.

„Man muss nicht alles wissen, nur wissen wo es steht.“

Ausgerechnet im sogenannten »Informationszeitalter« hat bald niemand mehr das nötige Know How drauf, um drei Tage in freier Wildbahn zu überleben und niemand weiß mehr, wie man ein Radio baut, oder welche Pflanzen heilen und welche vergiften.

Diese ganzen Technikspielzeuge täuschen über die wahre Welt hinweg. Das Leben findet nicht im Internet statt, auch wenn es eine enorme Bereicherung darstellt.

Der Naturschutzaspekt (Papier zu sparen, indem man Bücher ins Netz verlegt) scheint ein Argument zu sein, aber selbst das bezweifle ich – welchen Anteil haben Lexikas und Nachschlagewerke am Kahlschlag da draußen? Stelle mir das eher gering vor, gegenüber milliarden von Tageszeitungen und Werbeflyern, die täglich gedruckt werden.

Und zum Schluß Selbstreflektion und Relativierung.
Ich bin natürlich genauso ein Screengeek und insofern könnte ich diesen Artikel komplett unterschreiben.

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